Die Geschichte der Nonifrucht

Die Wunderfrucht Noni wird seit über 3.000 Jahren in der Volksmedizin der Polynesischen Inseln erfolgreich eingesetzt. Was die Frucht so besonders wertvoll macht, ist das besondere Zusammenspiel der bisher entdeckten über 150 Inhaltsstoffe: Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Flavonoide, Aminosäuren und noch etliche andere. Die Noni wächst praktisch überall in den Tropen und ihre grösste Bedeutung hat sie in der pazifischen Inselwelt und Ost-Asien erlangt. Neben den Blättern und Samen verwendeten sie vor allem die Früchte. Die Ureinwohner wussten, dass sie die Noni für viele Anwendungen nutzen konnten. Die Südseefrucht ist heute ein wahres Allround-Talent und kann für zahlreiche Beschwerden eingesetzt werden. Doch nun möchten wir dir die Geschichte der unscheinbaren Frucht erzählen.

Die ersten Hüter der Südseefrucht (4.000 Jahre v. Chr. – 200 Jahre n. Chr.)

Vor Tausenden von Jahren stachen die Bewohner Südost-Asien in grossen Outtrigger-Kanus in See. Sie reisten Richtung Osten und nur das Wichtigste wurde mitgenommen. Zu den essentiellen Dingen gehörte auf jeden Fall die Südseefrucht. Die Noni wurde in ihrer Heimat verehrt und für zahlreiche Beschwerden eingesetzt. Nun fand die Frucht ein neues Zuhause auf Tahiti und konnte dank der reichhaltigen Vulkanerde blühen und gedeihen. Die Wunderfrucht war für die Inselbewohner Tahitis ein wahrer Segen. Sie verwendeten alle Teile der Pflanze – die Frucht, die Blätter, die Samen und auch die Rinde. Traditionelle Überlieferungen besagten, dass die Noni dem Körper zu perfekter Harmonie und Gleichgewicht verhelfen kann. 

Das Zeitalter der Entdeckung (1750 – 1900)

Das wunderschöne Inselparadies und ihre heilige Noni blieben Jahrhunderte lang unbekannt. Doch im Laufe der Zeit entdeckten europäische Forscher das paradiesische Stückchen Erde. Kapitän James Cook und seine Crew zählten zu den Entdeckern. Sie erlebten den Reichtum der wohltuenden Natur der Insel und die weit verbreitete Verwendung der Noni Frucht unter den Einheimischen. Jedoch wurden diese Entdeckungen der Europäer in den folgenden 200 Jahren gänzlich vergessen.

Das Geheimnis der Noni wird preisgegeben (1950 – 1996)

Als ein junger wissbegieriger Forscher namens Ralph Heinicke in den 50er Jahren mit der Forschung der Eigenschaften der Ananas begann, konnte noch niemand ahnen, dass er bald auf die Südseefrucht stossen würde. Der Lebensmittelwissenschaftler John Wadsworth war fasziniert von den Artikeln und Beiträgen Dr. Heinickes. Der Bewunderer wollte dem Doktor die Noni präsentieren und besuchte daraufhin die tahitianischen Inseln. In einem Tal wurde er fündig – endlose saftig grüne Haine mit wild wachsenden Noni Bäumen. Er war von der Schönheit der Natur wie erschlagen und kam zu folgender Erkenntnis. „Diese Frucht wurde von der Welt geschützt und jetzt war ihr Zeitpunkt gekommen, sie der Welt vorzustellen!“ 

John Wadsworth und sein Freund Stephen Story arbeiteten fast zwei Jahre daran, die Zusammensetzung für den Tahitian Noni Saft zu perfektionieren. Mit ihren Partnern gründeten die beiden 1996 die Firma Tahitian Noni International. So wie die Frucht die Leben der Ureinwohner Polynesiens bereichert hat, haben auch der Tahitian Noni Saft und noch zahlreiche andere Produkte der Frucht die Leben von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt bereichert.

Die besonderen Inhaltsstoffe der Südseefrucht

Noni ist eine adaptogene Pflanze, die dem Körper hilft, Stress besser zu kompensieren. Daher wirkt sie bei fast allen Beschwerden positiv. Das einzigartige Zusammenspiel der hochwertigen Inhaltstoffe macht die Frucht so wertvoll. Wir stellen dir die wichtigsten vor:

Mangan

Mangan ist ein herausragender Inhaltsstoff der Noni. Es handelt sich hierbei um ein Spurenelement mit vielfältigen Wirkungen. Es unterstützt das Wohlbefinden und die Gesundheit.

  • unterstützt den Erhalt der Knochen
  • schützt das Zellgewebe vor oxidativer Schädigung
  • fördert einen ausgewogenen Energiestoffwechsel
  • fördert die Neubildung intakten Bindegewebes

Antioxidantien

Antioxidantien sind Substanzen, die Körperzellen (auch Lebensmittel), vor Schädigung durch Sauerstoffeinwirkung schützten. Bei vielen Stoffwechselvorgängen entstehen Radikale. Eine Stoffwechsellage mit zu hoher Konzentration dieser Radikale nennt man oxidativen Stress. Dieser gilt als ein wesentlicher Negativfaktor für Gesundheit und Alterungsprozess. Antioxidantien helfen dem Körper, sich vor schädlichen Radikalen zu schützen und das Gleichgewicht wieder herzustellen. 

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe kommen von Natur aus in Pflanzen vor. Hier dienen sie dazu, natürliche Fressfeinde abzuwehren, die Pflanze vor UV-Strahlen zu schützen und bei der Bestäubung und Verbreitung von Samen und Früchten zu helfen. Sekundären Pflanzenstoffen sind super vielseitig. Sie haben positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Zum Beispiel sind bereits cholesterin-, blutdrucksenkende und antioxidative Wirkungen nachgewiesen. Sie sollen Bakterien bekämpfen, die Verdauung fördern und das Immunsystem anregen.

Iridoide

Iridoide zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Sie sind für ihre physiologische Wirkung bekannt. Iridoide sind nur in sehr wenigen Früchten zu finden. Im Gegensatz zu vielen anderen sekundären Pflanzenstoffen sind sie bei Verarbeitung und Lagerung des fertigen Produkts stabil und abbaubeständig. 

Bildquelle: Pixabay

Inhalt:  Sekundäre Pflanzenstoffe: Definition, Vorkommen und Wirkung (foodspring.de)

Broschüre „Noni – die Powerfrucht für Körper und Geist“

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