Yoga is not about touching your toes. It is what you learn on the way down!

Nicht nur Functional Training und Kraftsport liegen voll im Trend – auch Yoga gewinnt immer mehr an Beliebtheit. In Europa wird es nicht nur als Weg zur Selbsterkenntnis, sondern auch als Sportart angesehen. Von der UNESCO ist Yoga sogar als immaterielles Weltkulturerbe anerkannt. Sind sie auf der Suche nach Entspannung und innerer Ruhe, oder wollen sie fitter und gesünder werden? Dieser Beitrag erklärt ihnen, wie sie ihr gesamtes Wohlbefinden durch Yoga verbessern können. 

Der Begriff „Yoga“ bedeutet „Vereinigung“ von Körper und Geist. Yoga-Übungen beinhalten einen angemessenen Wechsel an Anspannung und Entspannung. Regelmässiges Training steigert die Beweglichkeit und das allgemeine Wohlbefinden. Gleichzeitig wird die Stützmuskulatur gekräftigt. Die Kombination mit Meditation und Entspannung wirkt positiv bei stressassoziierten Symptomen, Übergewicht oder Schmerzsymptomen, wie Migräne oder Rückenbeschwerden. Yoga ist für alle Altersklassen geeignet und eine Einheit dauert zwischen 60 und 90 Minuten und bietet die Möglichkeit, Körper und Geist in Einklang zu bringen.

Wie beginnt man mit Yoga?

Bei dieser Sportart ist ein spezielles Warm-up nicht erforderlich. Empfehlenswert sind leichte Mobilisationsübungen durchzuführen, beispielsweise die Schultern kreisen, Fuss und Handgelenke lockern usw. Nutze den Vorteil, mental dem Alltag zu entfliehen und das Augenmerk auf die bewusste Wahrnehmung des Körpers zu lenken.

Vergiss nicht, Yoga ist kein Leistungssport! Der persönliche Ehrgeiz sollte daher die körperlichen Grenzen nicht übersteigen. Bei unrealistischen Zielen und fachlich unkompetenter Anleitung können Beschwerden im Rücken und Gelenksbereich entstehen, die jedoch für Yoga untypisch sind. Ganz im Gegenteil: Yoga kann chronische Schmerzen im Bewegungsapparat lindern, vorausgesetzt, die Übungen werden richtig durchgeführt. Je nach Beschwerden hilft eine Trainingseinheit pro Woche. 

Folgende Tipps können den Einstieg ins Yoga erleichtern:

  • Nehmen sie sich Zeit zum Ausprobieren.
  • Hatha Yoga ist für Anfänger besonders gut geeignet.
  • Beherrschen Sie die Grundlagen, können sie speziellere Yoga-Stile testen.
  • Finden sie ihren passenden Yoga-Instruktor – die Chemie sollte stimmen.
  • Testen sie verschiedene Locations aus! Einige bevorzugen kuschelige Studios, während andere kleine Räume eher beklemmend finden.

Das klassische Yoga besteht aus 5 Elementen:

  • Körperübungen (Asana)
  • Atemübungen (Pranayama)
  • Innere Reflexion und Konzentration (Meditation)
  • Entspannung
  • Ernährungsempfehlungen

Gesund werden mit Yoga

In mehrfacher Hinsicht sind viele Yogatechniken förderlich und können so ergänzend zur medizinischen Behandlung auch therapeutisch eingesetzt werden. Je nach medizinischer Diagnose sollten die Übungen jedoch individuell von einem ausgebildeten Yogalehrer vermittelt werden. Yoga ist im medizinischen Sinn ein ergänzender therapeutischer Weg, der vor allem nachstehenden Krankheitsbildern Linderung bringen kann:

Asthma: Aufgrund der praktizierten Atemübungen und der Mobilisation von Brustwirbelsäule und Brustkorb wirkt sich bei Menschen mit Asthmaerkrankungen Yoga positiv aus. Die Atmung verändert sich und wird tiefer und langsamer. 

Bluthochdruck: Bestimmte Yogaübungen haben eine positive Wirkung auf das vegetative Nervensystem. Vor allem Hatha-Yoga führt bei hohem Blutdruck bereits nach einem Monat zu einer entscheidenden Verbesserung. Durch entsprechende Körper- und Atemübungen kann das Herz-Kreislauf-System in Schwung gebracht werden und die Durchblutung innerer Organe gefördert werden. Entspannungsübungen helfen dabei, das System wieder zu beruhigen.

Kopfschmerzen: Bei Migränepatienten wirken sich vor allem die ruhigen Elemente des Yoga positiv aus. Chronische Kopfschmerzen gehen meist mit Muskelverspannungen (häufig im Nackenbereich) einher und hier kann Yoga zu einer Lockerung der Muskeln beitragen.

Rückenprobleme & Gelenksbeschwerden: Mit den Körperübungen wird der gesamte Bewegungsapparat mobiler und gelenkiger. Vorteilhaft ist zudem, dass Yogaübungen Gelenke, Bänder und Sehnen nicht belasten, die Biegsamkeit jedoch sanft fördern. Ideal wäre, überlastete Regionen (z.B. die Lendenwirbelsäule) zu kräftigen, während weniger dynamische Regionen gezielt mobilisiert werden (z.B. Hüften).

Abschliessend ist Yoga aus vielen gesundheitlichen Vorteilen sehr wertvoll. Durch Yoga werden Körper, Geist und Seele eins. Die Harmonie zwischen den Elementen, die uns ausmachen, wird hergestellt oder verstärkt. Das Ergebnis ist mehr Stärke, Vitalität und Gelassenheit.

Bildquelle: Pixabay

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