Noni – die Superfrucht aus der Südsee

Noni ist eine tropische Pflanze mit dem lateinischen Namen Morinda citrifolia, die zur Familie der Rubiaceen (Rötegewächse) gehört. Sie ist eine der bedeutendsten Heilpflanzen der Polynesier. Der Saft aus den Nonifrüchten wird mittlerweile weltweit als bioaktives Getränk geschätzt. 

Die Nonipflanze wächst praktisch überall in den Tropen. Ihre größte Bedeutung hat sie in Ost-Asien und der pazifischen Inselwelt erlangt. 

Seit über 3000 Jahren schätzen die dort lebenden Menschen die besonderen Werte dieser Pflanze. Neben den Blättern und Samen verwenden sie vor allem die Früchte. Die Ureinwohner wussten, dass sie diese Frucht für viele Anwendungen nutzen konnten. Sie wurde entweder direkt verwendet oder zu Saft oder Püree verarbeitet. 

Was die Frucht so besonders wertvoll macht, ist das Zusammenspiel der bisher entdeckten über 150 Vitalstoffe, das sind Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Flavonoide, Lignane, Coumarine, Aminosäuren, Kohlenhydrate und andere.

Besonders wichtige Bestandteile, die nur in Nonifrüchten in dieser Konzentration vorkommen, sind die sogenannten Iridoide.

Nonifrüchte enthalten außerdem relativ hohe Konzentrationen an dem Spurenelement Mangan, welches für die Bildung antioxidativer Enzyme (Superoxiddismutase) unerlässlich ist. Diese helfen dem Körper reaktive Sauerstoffradikale zu zerstören, die bei Stress, Entzündungen, Rauchen und körperlicher Anstrengung gebildet werden. Solche Radikale sind maßgeblich für viele Krankheiten, unter anderem auch Krebs und für Alterungsvorgänge, verantwortlich.

Wahrscheinlich sind noch hunderte weitere bioaktive Inhaltsstoffe in Noni enthalten, deren Entdeckung und Erforschung noch ausstehen. 

Wissenschaftliche Arbeiten über Morinda citrifolia gibt es bereits aus den 50-er Jahren, jedoch kam die Forschung erst um 1995 richtig in Schwung. Das Uniklinikum Hamburg hat im Jahre 2000 mit Forschungsarbeiten begonnen. Bis heute wurden mehr als 70 Publikationen und 12 Doktorarbeiten alleine aus Hamburg publiziert. Ein Meilenstein war die sogenannte Novel-Food Zulassung im Jahre 2003. Seitdem ist Noni als Lebensmittel eingestuft und gilt als unbedenklich. In der medizinischen Forschung ist Noni präsenter den je. Aktuell findet man in der medizinischen Datenbank von Pubmed mehr als 800 Publikationen. 

Noni wird auf unterschiedlichste Arten konsumiert. Die meisten Noni Konsumenten trinken täglich Nonisaft. Teilweise wird es auch als Kur konsumiert oder sporadisch. Am Markt sind viele unterschiedliche Nonigetränke erhältlich mit den verschiedensten Herstellungsverfahren und grossen Unterschieden im Fruchtgehalt. Als besonders effektiv haben sich Nonigetränke aus Fruchtpüree erwiesen. Davon gibt es allerdings nur wenige am Markt. Die Preise am Markt sind sehr unterschiedlich und für den Konsumenten oft schwer zu vergleichen. 

Im Buchhandel sind über 200 verschiedene Nonibücher erhältlich. Viele davon sind aber nicht auf dem aktuellen Stand. Oft wird in älteren Büchern und Artikeln über Proxeronin geschrieben, was in der Medizin nicht bekannt ist. Dieser Inhaltsstoff wurde von Dr. Heinicke so benannt. Später in der Forschung zu den Iridoiden zugeordnet. Im Internet wird Noni kontrovers diskutiert. Am einfachsten ist es sicher, seine eigene Erfahrung damit zu machen und die Superfrucht aus der Südsee selber zu testen. 

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